The Ides of March – Tage des Verrats (2011)

Es herrscht Wahlkampf in den USA. Die demokratische Partei befindet sich mitten in den Vorwahlen, die entscheiden, ob Gouverneur Mike Morris (George Clooney) oder Senator Pullman der kommende Präsidentschaftskandidat wird. Mit dem Bundesstaat Ohio steht eine der wichtigsten Abstimmungen unmittelbar bevor. Eine amerikanische Redensart lautet „As Ohio goes, as goes the nation“ („Wie Ohio entscheidet, so entscheidet auch die Nation“), entsprechend angespannt ist Morris‘ Wahlkampf-Team rund um Paul Zara (Philip Seymour Hoffman) und Steven Meyers (Ryan Gosling). The Ides of March – Tage des Verrats (2011) weiterlesen

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Das Leid mit der Kultur

Der Aschermittwoch ist im politischen Geschäft traditionell der Tag des große-Reden-Schwingens. Zentraler Inhalt ist stets die Diskreditierung der restlichen Parteien. Streckenweise hat man den Eindruck, man sei bei einem Komiker-Casting und es ginge darum, den besten Spruch zu reißen. In diesem Falle hätte heute Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende der Grünen im bayerischen Landtag, gewonnen: „Die Lichtgestalt hat sich als Blendgranate erwiesen und der Messias war dann doch nur ein Scharlatan. Der Gesalbte hat sich bei genauerem Hinsehen als der Gegelte herausgestellt.“ (Heute.de) Das Leid mit der Kultur weiterlesen

2010 – Jahr der Rücktritte

Politische Macht- und Personalwechsel

Wildsäue und Gurkentruppe. Das erste Ehejahr der christlich-liberalen Koalition hat sich wie erwartet als problematisch erwiesen. Die Opposition wurde fast arbeitslos, da sich vor allem FDP und CSU gegenseitig beschimpften als seien sie zutiefst verfeindet und nicht gemeinsam auf der Regierungsbank. Das änderte sich auch nicht, als nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im Mai die Arbeit endlich aufgenommen wurde. 2010 – Jahr der Rücktritte weiterlesen

Kurz vor Volkshetze

Dass die BILD auf beiden Seiten der Grenze zum Rechtspopulismus schreibt, ist allseits bekannt. Seit einiger Zeit muss sie sich noch nicht einmal mehr die Mühe machen, sich selber entsprechende Texte auszudenken. Sie muss nur noch abtippen, was hohe Bundesbeamte von sich geben. Bundesbank-Vorstand Sarrazin begann den Reigen mit seinen „Kopftuchmädchen“, gefolgt von Bayerns Ministerpräsident Seehofers „Multikulti ist tot“. Beide zählten zu den üblichen Verdächtigen. Mittlerweile hat die BILD allerdings eine neue Premiumquelle: Bundesfamilienministerin Kristina Schröder. Schon ihre an Schulen entdeckte „Deutschenfeindlichkeit“ sorgte für erhobene Augenbrauen. Seit Freitag (26.11.2010) gibt es nun den neuesten Begriff: „Macho-Muslime“. Kurz vor Volkshetze weiterlesen