Neujahrsähnliche Zustände

Und täglich grüßt das Murmeltier

„Dieses Jahr wird alles anders, alles wird besser!“ Wie oft habe ich diesen Satz zum Jahresbeginn schon gehört? Dass diese Zuversicht meistens am Freitagabend der ersten Arbeitswoche wieder verflogen ist, stört unterm Feuerwerk niemanden. Mit Sektglas in der Hand und leuchtenden bunten Farben am Nachthimmel glaubt man eben alles. Jetzt, da Silvester-Euphorie und Neujahrs-Kater überstanden sind, lässt sich ein nüchterner Blick auf die einschneidenden Veränderungen zum Jahr 2011 werfen:

  • 2011 wird ein Superwahljahr.
  • Die Sozialausgaben steigen. Am wenigsten für Topverdiener.
  • Benzin wird teurer.
  • Fliegen wird teurer.
  • Bahnfahren wird teurer.
  • Strom wird teurer.
  • Rauchen wird teurer.
  • Autofahren mit 17 wird erlaubt.
  • Die Höhe des HartzIV-Satzes wird erhöht diskutiert.
  • Die Volkszählung wird Proteste zum Datenschutz auslösen.
  • (Zwangs-)Musterungen zur Bundeswehr finden nicht mehr statt.
  • Deutschland will ein Abzugsdatum der Soldaten aus Afghanistan beschließen.
  • Es wird mit dem kältesten Winter seit Wetteraufzeichnung gerechnet.
  • Estland bekommt den Euro.
  • Mit Ungarn bekommt die EU einen rechts-konservativen Ratsvorsitz.
  • MTV lässt sich im frei empfangbaren Fernsehen nicht mehr anschauen.

Also eigentlich alles wie immer, oder?

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3 Gedanken zu „Neujahrsähnliche Zustände“

  1. und das programm von mtv läuft jetzt offenbar fast 1:1 auf viva. ;) abgesehen davon, dass man es sich auf mtv auch schon nicht wirklich anschauen konnte…

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