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Artikel getaggt mit ‘hsv’

Schnelldurchlauf

Viel passiert, viel zu erzählen, aber deshalb auch viel zu tun! Für meine Blog-Abstinenz versuche ich jetzt etwas zu entschädigen, indem ich einfach alle Themen, über die ich normalerweise einen eigenen Beitrag geschrieben hätte, jetzt kurz zusammenfasse. Das erspart euch auch die vielen lästigen Details. An den passenden Stellen verlinke ich wieder auf meine Satire-Beiträge, die bei mephisto97.6 im “Nachschlag” liefen. Und los geht’s:

Christian Wulff tritt zurück

Das war überfällig! Die “Causa Wulff” hat genervt wie kaum ein zweites Thema. Daran waren die Medien ebenso sehr schuld wie der Ex-Bundespräsident. Ich frage mich sowieso, weshalb sich in der Berichterstattung alle auf den Niedersachsen stürzten, anstatt mal ernsthaft zu thematisieren, welchen Anteil Angela Merkel an der ganzen Geschichte trägt. Schließlich setzte sie Wulff mit aller Gewalt durch, obwohl ihm schon 2010 viele das höchste deutsche Amt nicht zutrauten. Auch aus den eigenen Reihen übrigens, sonst hätte er sich wohl nicht erst im dritten Wahlgang durchgesetzt. Mit Köhler und Wulff hat Merkel die beiden farb- und profillosesten Präsidenten aus dem Hut gezaubert .

Ob Christian Wulff nun ein gestörtes Unrechtsverständnis oder flexible Moralvorstellungen hat, wird jetzt die Staatsanwaltschaft klären. Ich weiß nicht, was ich für einen Bundespräsidenten unwürdiger fände. Für ihn selbst stellt sich jetzt die Frage, wie es nach seinem Rücktritt weitergeht. Sucht er den Weg in die Wirtschaft? Was er auf jeden Fall sucht, ist der Weg zum Arbeitsamt. Wir haben diese Szene einmal nachgestellt:

Ehrenwert übrigens: Bis zuletzt hatte Christian Wulff noch einen tapferen Fürsprecher – Peter Hintze. Oder wie wir ihn nannten: Der letzte Mohikaner, der mit dem Wulff tanzte. Entstanden am Tag vor, gesendet am Tag des Rücktritts:

Joachim Gauck wird neuer Bundespräsident

Für jeden normalen Regierungschef wäre diese Entscheidung unter den gegebenen Umständen die endgültige Bankrotterklärung gewesen. Aber Angela Merkel ist kein normaler Regierungschef. Ob es daran liegt, dass politische Kehrtwenden mittlerweile zu ihrem Markenzeichen geworden sind, oder dass sie nach sieben Jahren an der Spitze des Kabinetts einfach keine Konkurrenz mehr in den eigenen Reihen hat, weiß ich nicht. Aber auch aus diesem neuerlichen Kurswechsel oder Fehlereingeständnis, oder wie man es nennen möchte, wird sie unbeschadet hervorgehen. Ein Phänomen.

Ich freue mich darüber, dass die Entscheidung für Gauck gefallen ist, ich finde es aber traurig, wie sie gefallen ist. Rot-Grün haben ihn benutzt, um der Regierung die lange Nase zu zeigen, Philipp Rösler hat ihn benutzt, um sich endlich mal durchzusetzen und irgendwie ein paar Prozentpunkte zu sammeln (notfalls auf Kosten der Koalition) und Merkel hat ihn letztlich benutzt, um sich als rational-pragmatisch zu geben und den überparteilichen Präsidenten zu finden. Alles unter dem Vorwand, Gauck sei der geeignetste Kandidat und man wolle Parteiinteressen hinten anstellen.

Jetzt ist es noch keine Woche her, dass der DDR-Bürgerrechtler als Kandidat benannt wurde, erst in drei Wochen wird er gewählt – und trotzdem zerreißen sich schon wieder alle die Mäuler über ihn. Die einen loben ihn als den Heilsbringer, die anderen sehen ihn als rückwärtsgewandten Konservativen. Ich persönlich erhoffe mir von ihm weder das eine, noch befürchte ich das andere. Ich erwarte nicht, dass ich seine Meinung immer teile, aber ich erwarte, dass er eine Meinung hat und diese auch äußert. Aber lassen wir ihn erst einmal ins Amt kommen.

Auch die Gauck-Mania durfte ich satirisch aufarbeiten. Gestern lief in unserer Sendung ein Korrespondentengespräch mit Uli Dorfdepp. Es begann mit der Frage – sie fehlt im folgenden Beitrag, weil live gestellt – “Wie wurde denn die Entscheidung für Gauck in Berlin und in Deutschland aufgenommen?

RB Leipzig vs. SV Wilhelmshaven 8:2

Was für ein Spiel! Der höchste Sieg der Vereinsgeschichte bei spitzenmäßigem Wetter war der optimale Auftakt in das Fußballjahr 2012. Neuzugang Roman Wallner feierte einen denkwürdigen Einstand mit drei Toren, Tomasz Wisio dürfte Umut Kocin dessen Rückkehr nach der Verletzungspause schwer machen und auch Hoheneder wirkt wie eine gute Ergänzung für die Innenverteidigung. So ein hoher Sieg war nötig, um mal ein Zeichen zu setzen – man darf ihn aber nicht überbewerten. Nach dem Rückstand war Wilhelmshaven kaum noch auf dem Platz und über die gesamten 90 Minuten hatte Leipzig so viel Platz wie wohl nie wieder in dieser Saison. Schon morgen muss diese Leistung beim TSV Havelse bestätigt werden. Dass die spielerische Qualität endlich ansehnlich war, dass endlich mal ein Tor nach einer Ecke fiel und dass endlich auch ein Konter erfolgreich zu Ende gespielt wurde, macht Hoffnung. Allerdings war das erste Pflichtspiel des Jahres alles andere als eine Standortbestimmung. Die folgt erst in der anstehenden englischen Woche bei Havelse, Zwickau und gegen Lübeck.

René Adler wechselt (voraussichtlich) zum HSV

Darüber würde ich mich gerne freuen. Immerhin wechselt einer meiner Lieblingstorhüter – und auch noch ein Leipziger! – zu meinem Lieblingsverein. Allerdings habe ich noch einige Bedenken. Nur Ralf Fährmann und Markus Pröll kommen an die Verletzungsanfälligkeit von Adler heran. Noch einen Leistungsträger, der permanent verletzt ist, kann sich der HSV wirklich nicht leisten. Und wenn man sich die Invalidenliste des HSV der letzten Jahre anschaut, gibt es sehr viele Orte, an denen man besser gesunden kann als Hamburg…

Außerdem macht Jaroslav Drobny nach Startschwierigkeiten mittlerweile einen guten Job. Er müsste dann definitiv gehen. Ob sich das unbedingt positiv auf seinen Kopf uns eine Leistungen auswirkt, darf man bezweifeln. Er wäre dann zudem ein weiterer dieser Sinnlostransfers des HSV. Als potenzieller Stammtorwart wurde er an der Alster zur Nummer zwei hinter Frank Rost degradiert, lag dem Verein, ohne Leistung zeigen zu können, auf der Tasche und verlor gleichzeitig an Spielpraxis und Form. Kommt jetzt Adler, würde er sich nach nur einem halben Jahr in annähernder Normalform wieder verabschieden. Alles sehr unglücklich.

Weitere Themen

Ein Aufreger-Thema im Februar war die gescheiterte Syrien-Resolution der Vereinten Nationen. Russland und China hatten sie im Sicherheitsrat blockiert. Anschließend reiste Russlands Außenminister Lawrow nach Syrien, um zu verhandeln. Das Protokoll des Treffens mit dem anschließenden russisch-syrischen Resolutionsentwurf liegt uns vor:

Schließlich begleitete uns mal wieder der Verfassungsschutz. Diesmal ging es darum, wieso er 27 Bundestagsabgeordnete der Linken beobachtet, aber zehn Jahre nichts vom NSU wusste oder nichts gegen ihn unternahm. Darüber wurde bei Günther Jauch diskutiert und da gab es nur eine einzige Frage:

Mein nächster Beitrag kann hoffentlich wieder ein einziges Thema etwas ausführlicher behandeln. Bis dahin wünsche ich viel Spaß beim Anhören!

Der richtige Weg

VfB Stuttgart – Hamburger SV 1:2

Mehr als ein halbes Jahr ist es her, dass die Fans des HSV das letzte mal über einen Bundesligasieg ihrer Mannschaft jubeln durften. Damals, am 19. März 2011, saß Michael Oenning das erste mal als Chefcoach auf der Trainerbank und beobachtete gegen Köln den ersten und einzigen Erfolg unter seiner Regentschaft. Seitdem folgten saisonübergreifend 13 sieglose Partien. Zu viele für den Vorstand, der ihn am Montag beurlaubte. Gestern mussten die Hamburger erstmals unter Rodolfo Esteban Cardoso auflaufen, auswärts beim VfB Stuttgart. Eine Erlösung für den Verein, eine Schmach für Oenning war das Ergebnis. Nicht nur die Tatsache, dass der HSV gewinnt, sobald Oenning weg ist, muss für ihn bitter sein, sondern auch die Erkenntnis, dass Cardoso in seinem ersten Spiel mehr richtig machte als sein Vorgänger in seiner gesamten Amtszeit.

In der ersten Hälfte war den “Rothosen” noch die Unsicherheit anzumerken. Mutlos agierten sie nach vorne und bekamen bei Ballbesitz am eigenen Strafraum Panikattacken. Einfachste Pässe im Spielaufbau wurden zielstrebig zum Gegner gespielt, in der Abwehr erinnerte vor allem Rajkovic an die alten HSV-Treppenwitze Gravgaard und Rozehnal. Komplettiert wurde das Trauerspiel vom Torwart Drobny, der nicht nur beim folgerichtigen Gegentor eine unglückliche Figur abgab. Doch mit dem Wiederanpfiff zeigte sich beim HSV etwas, das man lange nicht mehr gesehen hatte: Der Glaube daran, das Spiel noch gewinnen zu können. Flüssig kombinierten sie sich vor das Stuttgarter Tor, erspielten sich mehr Torchancen als in der gesamten restlichen Saison und drehten den Spielstand. Mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen kam auch die Sicherheit in der Defensive zurück, vor allem Bruma zeigte, wieso man ihn an die Alster geholt hat.

Anders als Oenning zuvor fand Cardoso in der Halbzeitpause offensichtlich die richtigen Worte und die passenden taktischen Antworten auf das Stuttgarter Spiel. Doch nicht nur in der Kabine hatte der Interimscoach das glücklichere Händchen. Schon in der Kaderbenennung korrigierte er einige Versäumnisse der letzten Jahre. Er setzte Schwalbenkönig Jarolim und den formschwachen Jansen auf die Bank, holte dafür den wieder genesenen aber sträflich missachteten Castelen zurück ins Boot und stellte den 20-jährigen Deutsch-Chinesen Lam sogar in die Startelf. Cardoso machte unmissverständlich klar, dass der Name nicht vor Auswechslung schützt und zeigte, dass außer Son auch noch weitere Talente in der eigenen Jugend vorhanden sind.

Jetzt sollte die Vereinsführung Mut beweisen. Cardoso bringt bis auf den Trainerschein alles mit, was ein Coach braucht. Er ist fest im Verein verankert, kennt den Nachwuchs, ist kompetent, in der Mannschaft angesehen und obendrein ein Sympathieträger bei den Fans. Die Zusatzmotivation für die Spieler, sich bei einem neuen Trainer neu anbieten zu müssen, ist ebenfalls gegeben. Es wäre nun der richtige Weg, dem eigenen Mann zu vertrauen und ihn arbeiten zu lassen. Mit Schalke, Freiburg, Wolfsburg und Kaiserslautern stehen für die nächsten Wochen durchaus lösbare Aufgaben auf dem Zettel. Was dem HSV in den letzten Jahren gefehlt hat, war die Ruhe, konzentriert arbeiten zu können. Die kehrt mit der internen Lösung eher ein, als wenn man jetzt hastig einen neuen Mann sucht, der sich erst wieder einarbeiten muss und gegebenenfalls die Mannschaft erneut auf den Kopf stellt.

Es scheint jedoch so, als entscheide man sich für die konservative Lösung. Die Zeichen verdichten sich, dass Huub Stevens nach drei Jahren zurückkehrt. Die “Bild” will es mal wieder exklusiv wissen, der “Focus” schreibt diese Meldung nur allzu gerne ab und auch im Interview mit “Sky” dementierte sie Sportchef Arnesen nur insofern, dass “noch nichts fix” sei (Quelle: Kicker). Stevens wäre eine Art Kompromisslösung – zwar extern, war aber wenigstens schon einmal beim HSV. Es wird also wieder so laufen wie 2007/08. Stevens übernimmt den Sportverein als Tabellen(vor)letzten, stabilisiert die Abwehr, führt das Team ins obere Tabellenmittelfeld – lässt dabei aber leider hässlichen 1:0-Antifußball spielen.

Eine Schwalbe macht noch keinen Frühling. Nach einem Sieg gegen extrem schlagbare Stuttgarter ist alles andere als Euphorie angesagt. Das schlimmste scheint jedoch überstanden. Ruhe und Gelassenheit wäre dem  HSV nun zu wünschen, ein Trainer, der die Offensivstärken der Mannschaft zu nutzen weiß. Eine schnelle Lösung wie Huub Stevens kann das Problem der großen Trainerfluktuation, davon bin ich überzeugt, nicht lösen.

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Ringtausch in der Bundesliga?

10. März 2011 3 Kommentare

Erst van Gaal, dann Veh, jetzt Magath. Binnen weniger Tage haben drei der größten Fußballclubs der Bundesliga ihre Trainer verloren. Sowohl der FC Bayern, als auch der HSV und Schalke stehen spätestens im Sommer ohne Übungsleiter da. Durch diese drei vakanten Posten könnte es im Sommer zu einem einzigartigen Ringtausch kommen.

Sortieren wir mal. Van Gaal verlässt die Bayern. Bayern hat Interesse an Jupp Heynckes. Der trainiert aktuell mit guten Ergebnissen (sieht man von der Euro League heute mal ab) Bayer Leverkusen. Würde er nach München zurückkehren, müsste sich die “Werkself” um Ersatz kümmern. Laut Kicker läuft es dabei auf Robin Dutt hinaus, der allerdings reflexartig dementiert. Dutt würde den FC Freiburg verlassen. Im Breisgau würde sich dann sicherlich Armin Veh sehr wohl fühlen. Ein ruhigeres Umfeld findet man in der Bundesliga kaum, der Gegensatz zum HSV, dessen Chaos er nicht mehr ertragen kann, könnte größer nicht sein.

Und wer kommt dann zum HSV? In der Hansestadt gibt es Stimmen, die nach Felix Magath rufen, der wäre dann ja zu haben. Glaubt man jedoch den Medien, scheint Mr. Facebooks Wechsel zu RB Leipzig nur noch eine Formsache zu sein. Wahrscheinlicher ist also, dass im Norden Co-Trainer Michael Oenning aufrückt oder Ralf Rangnick aus dem sehr zeitigen Vorruhestand geholt wird. Vielleicht kommt jetzt, da Matthias Sammer erfolgreich auf Distanz gehalten wurde, aber auch Jogi Löw an die Alster?

Löw wird jedoch auch mit den Bayern in Verbindung gebracht, falls Heynckes in Leverkusen bleibt. Dann könnte Robin Dutt in Freiburg bleiben und Armin Veh müsste sich einen neuen Verein suchen. Er könnte dann zurück nach Stuttgart oder Wolfsburg gehen und könnte dadurch seinem Versprechen treu bleiben, nach dem HSV keine Bundesligamannschaft mehr trainieren zu wollen.

Bleibt die Baustelle Schalke. Nach Magath will man dort sicherlich keinen “General” van Gaal haben. Der geht ja außerdem sowieso zu Ajax. Stattdessen könnte man sich aber Ottmar Hitzfeld angeln, der den Bayern ja schon abgesagt hat. Ach, wie ist das alles kompliziert. Kann nicht der Einfachheit halber Magath zu Bayern gehen, van Gaal zum HSV und Veh nach Schalke, das ihm nach einem Jahr Hamburg wie die reinste Idylle vorkommen muss? Dann könnte Ralf Rangnick auch nach Leipzig kommen.

Ein Rücktritt jagt den nächsten, Topclubs versinken in Chaos und Mittelmaß, das Duell Bayern gegen Hamburg am Samstag ist nur auf dem Papier ein Spitzenduell. Wir erleben eine der denkwürdigsten Bundesliga-Spielzeiten, in der nur sicher ist, dass Dortmund Meister wird. Und dass es mit den Trainern so kommen wird, wie ich oben geschrieben habe. Oder anders. Auf jeden Fall aber unübersichtlich.

All diese Theorien kann ich mit harten Gerüchten belegen.

Partnerstadt Hamburg

5. November 2010 2 Kommentare

Es ist und bleibt eine Qual, Zeitungsartikel von Guido Schäfer zu lesen. Der Sportjournalist und Ressortleiter des entsprechenden Bereichs der LVZ ist mittlerweile so etwas wie der Rasenballsport-Experte des Leipziger Lokalblattes. Kaum ein Tag vergeht, an dem man nichts über “österreichische Brausehersteller” oder “Bullen-Kicker” liest. Immer mit den wildesten und und überflüssig umgangssprachlichen Formulierungen. Kämpft man sich jedoch durch die verbalen Unsportlichkeiten, erhält man dann und wann auch eine überaus interessante Information.

So zum Beispiel im heutigen Artikel “RB-Bosse haben sich in HSV-Edelreservist Ben-Hatira verguckt“.

Der Titel verrät es: Offenbar hat der Regionalligist seine Fühler nach keinem Geringeren als Änis Ben-Hatira ausgestreckt. Jener ist seit einigen Jahren beim Hamburger SV Ergänzungsspieler, ein großes Talent und zeigte in den vergangenen Spielzeiten ansprechende Leistungen. Armin Veh stellte ihn jedoch zu Saisonbeginn in die zweite Mannschaft ab, wo seine Fähigkeiten verpuffen. Kurz gesagt: Er ist ideal für einen Verein wie RB Leipzig. Jung, ambitioniert, bestens veranlagt und bei seinem aktuellen Verein nicht berücksichtigt.

Aus mehreren Gründen würde ich mich über eine Verpflichtung des Deutsch-Tunesiers in der Winterpause freuen. Zunächst einmal halte ich sehr viel vom jungen Stürmer und sehe ihn als echte Bereicherung für die Mannschaft an. Für ihn wäre es auch nicht der schlechteste Schritt, da er mit dem Verein zu echter Größe heranwachsen könnte. Und schließlich wäre es ein weiterer Deal zwischen “meinen” beiden Teams, dem HSV und RB Leipzig. Dietmar Beiersdorfer, Red-Bull-Chef, Geschäftsführer Dieter Gudel und Chefscout Hans-Jürgen Kreische kamen bereits von der Elbe an die Pleiße, in diesem Sommer wechselten die jungen Steven Lewerenz und Fabian Franke vom Bundesliga-Dino zu den Bullen. Zählt man noch HSV-Urgestein Ingo Hertzsch und Alexander Laas hinzu, sieht man, dass im Aufstiegsaspiranten aus Sachsen ein großes Stück Hamburg steckt. Mir persönlich kann das nur gefallen.

 

PS: Wer nur den interessanten Teil des LVZ-Artikels lesen möchte, kann die ersten vier Absätze überspringen und beim Wort “Durchgesickert:” anfangen. Alles davor macht nur sinnlos aggressiv.

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